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| Über 70 Radler haben gestern den neuen Radweg zwischen Zechlinerhütte und Rheinsberg eröffnet. Seine Gesamtlänge beträgt 6,2 Kilometer. Die Strecke wurde mit Hilfe von Arbeitsfördermaßnahmen sowie Geldern des Landes und der Amtsgemeinden fertiggestellt. FOTO: PETER GEISLER |
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Freibier an fleißige Pedaleure
Radweg zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte eröffnet
RHEINSBERG Mit einem Fahrradkorso wurde gestern der neue Radwanderweg zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte eröffnet. Um dem Ereignis einen würdigen Rahmen zu geben, hatten sich pünktlich um 14 Uhr etwa 70 Patienten und Angestellte des Klinik-Sanatoriums Hohenelse in die Sättel geschwungen. Bürgermeister Manfred Richter sowie Bauamtsleiter Wilhelm Kruse und weitere Angehörige der Rheinsberger Verwaltung hatten es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, an der etwa drei Kilometer langen Tour teilzunehmen.
Am Rheinsberger Rathaus angekommen, wurden die Radler von zahlreichen Touristen, von Vertretern des Heimatvereins und von vier jungen Musikern der Musikschule Neuruppin empfangen. Für jeden Teilnehmer gab es einen Aufkleber mit "Fritzchen", dem Rheinsberger Maskottchen.
Bürgermeister Manfred Richter dankte den Teilnehmern der Eröffnungsfahrt und verwies auf die Bedeutung des Radwanderweges, der nach seiner geplanten Verlängerung bis an die Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern und bis nach Kleinzerlang reichen soll.
"Insgesamt hat die Strecke 1,1 Millionen Mark gekostet", ließ Bauamtsleiter Kruse verlauten. "Darin sind 722 000 Mark reine Baukosten, 60 000 Mark für Ausgleichsmaßnahmen wie Baumersatzpflanzungen und 100 000 Mark Planungskosten enthalten." Darüber hinaus würden 217 000 Mark für die geplante Radwegebrücke über den Bikowkanal benötigt. Während die Ausgleichsmaßnahmen im Herbst erfolgen, soll die Brücke im Jahre 2000 gebaut werden.
Wie Richter gestern sagte, sind bereits die Fördermittel für den nächsten Bauabschnitt bewilligt. Baubeginn könnte im Herbst 1999 sein. Wie beim jetzigen Radweg hofft man auch diesmal auf die Hilfe der Rheinsberger Arbeitsfördergesellschaft Rabs.
Zum Abschluß hatte Bürgermeister Richter für die Teilnehmer noch eine Überraschung parat: Die fünf Hotels und Gaststätten in der Seestraße luden gestern zum Freibier ein. Wer einen Aufkleber mit Fritzchen hatte, durfte Prost sagen.
JÜRGEN RAMMELT
Quelle: MAZ, Jürgen Rammelt (Text), Peter Geisler (Foto)