 | | Die Trasse (blau) beginnt nicht am Schloss, sondern am Nordostufer des Grienericksees; sie verläuft von der Reuterpromenade aus vorbei an der Badeanstalt durch ein Luch und dann parallel zur Landstraße. |
Vorweggesagt:
Was da geschaffen wurde, ist eine wunderbare Sache! So einen von der Straße getrennten Weg haben sich die Bewohner der Region schon lange Zeit gewünscht, jetzt ist er da; ein Segen! Allen, die an der Verwirklichung dieses Traumes mitgewirkt haben, sei Dank gesagt.
Besonders im Sommer wird er auch von den Gästen genutzt, und auch diese werden froh sein, nicht auf der Landstraße fahren zu müssen. Wir haben den Weg getestet und ihn für sehr gut befunden.
Wenn im nachfolgenden Text auch kritische Bemerkungen erscheinen, so sollen sie nicht als Meckerei verstanden werden sondern nach Möglichkeit in eine weitere Verbesserung im Sinne aller umgesetzt werden. Reichlich Gefahrenhinweise gibt es auch, sie können den gelegentlichen Benutzern wie auch unseren Gästen helfen, sich sicher zu bewegen.
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Beginn: am Seeufer; er ist zwar hier noch nicht für Radfahrer ausgeschildert, wird jedoch seit eh und je von diesen benutzt, auch damals schon, als die Gesamtstrecke nur ein Traum war. Die Poller sollen mehrspurigen Fahrzeugen die Zufahrt verweigern. Das werten oft die Motorradfahrer als Einladung. |
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Daten: Länge: ungefähr 5 km,
verläuft im wesentlichen neben der Landstraße von Rheinsberg nach Zechlinerhütte.
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Auf quadratischen Steinen geht es direkt am Seeufer entlang. |
Beginn: im Norden der Stadt, an der Badeanstalt (Nordende des Grienericksees).
Es verweisen noch keine Schilder auf diese Trasse; hier hilft nur zu fragen oder (für späteres Entdecken) genau hinzugucken.
Die Benutzung des Radwanderweges statt der Landstraße ist aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen!
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Gefahr Nr.1:
Ihr Radfahrer müßt mit Rollstuhlfahrern, Fußgängern und Skatern teilen!
Gefahr Nr.2:
verirrte Kraftfahrer und Wild
weiter: Gefahr Nr.3 |
Test: Eigentlich beginnt der Radwanderweg in der Reuterpromenade (am Ende der Schillerstraße) als gepflasterte Uferpromenade.
Benutze die Karl-Marx-Straße (Richtung Norden) bis zu ihrem Ende kurz vor dem russischen Soldatenfriedhof linkerhand und wechsele nach links in die holprige Schillerstraße. Jetzt bist du erst einmal den regen Autoverkehr los. Schon das sind Kopfsteine und Sandpiste wert, vor allem, wenn du mit Kindern unterwegs bist. Was danach kommt, entschädigt dich auf jeden Fall: ein breiter Radwanderweg mit Bitumenoberfläche, auf dem du eigentlich nur anderen Radfahrern, Rollstuhlfahrern, Fußgängern und Inline-Skatern begegnen dürftest, an besonderen Stellen (vornehmlich Ausfahrten und Kreuzungen) auch wenigen Kraftfahrzeugen. Sollte sich sogar einmal ein unaufmerksamer Autofahrer auf den einladend breiten Radweg verirren, dann gilt natürlich besondere Vorsicht!
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Gedankenlos wird hier teure Verkehrsfläche zugestellt, die eigentlich für die Schwächeren im Straßenverkehr geschaffen wurde. Nun hätte man noch ein paar Mark für die Halteverbotsschildeaufbringen sollen, um aus der guten Idee nicht eine Farce zu machen! |
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Und gar nicht so selten triffst du unerwartet auf Wild!
Dort wo der Weg das Seeufer wieder verläßt, beginnt die neue asphaltierte Trasse, die fast ununterbrochen bis kurz vor Zechlinerhütte (Brücke über den Bikowkanal) führt.
Am Anfang jedoch ist sie im Bereich der Seglerheime und der Badeanstalt noch als öffentliche Straße zu betrachten. Ihr werdet hier sehr wenigen fahrenden Kraftfahrzeugen begegnen, dafür aber allen Unarten der Kraftfahrer im ruhenden Verkehr: Rücksichtslos wird die teure Verkehrsfläche zugeparkt, obwohl die Segler genauso wie die Badeanstalt ihre eigenen Parkplätze haben. (Neulich, am 03.08.1999, parkte (Fahrer war weg) sogar ein Van vor der Badeanstalt mitten auf dem Bitumen, genau an der Stelle mit der einengenden hölzernen Barriere, so daß sich alle anderen drumherumdrängeln mußten.) Und das bringt wieder Gefahren, die natürlich ein im Kopf minderbemittelter Kraftfahrer nicht erkennen kann, vom Projektanten jedoch verringert werden wollten: Die
Piste ist nicht nur deshalb hier extra breit, weil die Zufahrten gewährleistet werden sollen, sondern auch weil hier ein ziemlich reger Fußgängerverkehr herrscht. Aber wen interessiert das schon: Hauptsache ich kann mein Auto auf teurer Verkehrsfläche abstellen. Hallo Ordnungsamt, hier mußt du wirksam werden!
An einigen Stellen wird man sich fragen, wer für die Reinhaltung und Sicherheit der Piste verantwortwortlich ist. Hier an der Badeanstalt wird regelmäßig gekehrt; denn die vielen Autos, die hier überwechseln, schleppen Sand und Steine auf die Piste. Anderswo werden Bierflaschen zerschlagen und liegengelassen, und den Herrchen und Frauchen der Hunde scheint es vielfach egal zu sein, wo die lieben Tiere ihre Exkremente ablegen. Nein, ich meine nicht die totgefahrenen Schnecken im Luch.
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Die Fotos zeigen es: Die Piste wächst zu! Wann knallt’s hier? Diese Frage wird wohl bald beantwortet sein. |
Und dann wird es ganz gefährlich: Wo es in das Luch hinabgeht, wächst der Weg zu. Er ist in einer Kurve nur noch auf zwei Drittel der Breite befahrbar, weder von oben noch von unten ist Gegenverkehr einzusehen! Neben weiteren notwendigen Schnittarbeiten muß unbedingt der erste Busch in Höhe und Breite reduziert werden; besser noch wäre ein Ersatz gegen schwachwüchsiges niederes Gehölz. So schön und beachtenswert der vielseitige Wildwuchs im Luch auch ist, hier wird er zu einer ernsthaften Gefahr für das Leben! Z.Z. hilft nur heftiges Klingeln in beiden Richtungen.
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Gefahr Nr.4:
zuwachsende und völlig unübersichtliche Fahrbahn am Luch.
Kollisionsgefahr!
weiter: Gefahr Nr.5 |
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Übrigens sind diese Schilder immer gut zu erkennen. Und auf der Rückseite steht das Gegenteil. Das weiß jeder. Und es ist auch so. Leider gibt es Kraftfahrer, die diese Schilder nicht kennen. |
03.08.99: Wir können uns freuen: Während dieser Bericht geschrieben wird, haben bereits fleißige Hände die Zweige vom obersten Busch gestutzt, jetzt hat der Weg wieder seine volle Breite. Allerdings wäre es angebracht, auch die Höhe erheblich zu verringern (s.o.)
Nun sind wir unbeschadet raus aus der Stadt. Noch bevor wir das Luch verlassen, endet der Radweg für 20 Meter, weil PKW-Zufahrten zu Grundstücken gewährleistet werden. Obwohl das Schild erst viel später steht, ab der Kurve sind Fußgänger, Skater, Rollstuhlfahrer und Radfahrer wieder unter sich; Holzpfähle zwingen die Autos auf die Sandpiste.
Kreuzung! Kennt ihr die Regeln, und wisst ihr wo rechts und links ist? Übrigens kann man an der Kurve auch geradeaus fahren und eine Sandweg-Abkürzung durch den Wald nehmen.
An der Bushaltestelle "Hotel am See" ist demnächst mit vielen Baufahrzeugen zu rechnen, die auch den Radweg kreuzen und ihn mit Sicherheit kaputtfahren. Also wurde gar nicht erst gebaut, es fehlt ein Stück Bitumen. Auch über die Zufahrtstraße zum "Hotel" wurde nur ein Sparstreifen erneuert.
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Es lohnt sich, hier einen Abstecher zu machen, um sie zu sehen: die gewaltige Ruine vom "E.T.". |
Hier steht eine Bank (mit Tisch und Dach), und lädt zum Verweilen ein. Leider kein gemütlicher Ort: Viele Leute vor euch haben schon ihren Müll entsorgt, an der abzweigenden Straße gleich Bierdosen kartonweise. Die gelben Tonnen hatten ihre Vorteile und Nachteile. Seit die Haushalte kontrolliert in gelben Säcken entsorgen, werden Durchreisende ihren Müll nur noch im Wald los. Auch das Unkraut sprießt und konkurriert mit Sträuchern und kleinen Bäumen. Und außerdem ist man ja auch noch gar nicht müde. Ein kleiner Abstecher gewünscht?
Wer die Ruine des riesigen ehemaligen FDGB-Ferienheimes "Ernst Thälmann" noch einmal sehen will, sollte die 150 m Weg bis dahin nicht scheuen; es lohnt sich! Nicht viel weiter ist das Ufer des Großen Rheinsberger Sees - an heißen Tagen für eine Abkühlung gut, verwildert der ehemalige Hotelstrand zwar und von Unrat gesäumt, gut genug aber für manche, hier eine Woche lang mit Kind, Kegel, Hausgetier und Wohnwagen wild zu campen.
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In Hohenelse beginnen Schönheit und Romantik des Radwanderweges. Die unteren Bilder zeigen die Einfahrt in die Rehaklinik und die Raststelle. |
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Jetzt beginnt die eigentliche Schönheit und Romantik des Radwanderweges. Man kann sie in vollen Zügen genießen. Besonders acht geben muss man nur noch bei Begegnungen mit anderen Benutzern des Weges und im Bereich Hohenelse an vielen Einfahrten zu Grundstücken und zum Sanatorium Hohenelse. Es könnten unter den Bäumen - besonders nach Unwettern - aber auch größere Äste liegen.
Vor der Rehaklinik lädt eine Waldschänke zur Rast ein, hinter der Rehaklinik ist ein reizender kleiner Rastplatz unter Bäumen - übrigens auch für Kraftfahrer! Der Rastplatz hat keinen Papierkorb, wird aber dennoch von fleißigen Leuten saubergehalten, die ihr eigentlich damit belohnen würdet, wenn ihr - so wie ich es tue - euren eigenen Müll auch wieder einpackt und zu Hause oder an einer Entsorgungsstelle im nächsten Ort beseitigt. Jedenfalls kann man sich hier wohlfüen!
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An der offiziellen Einfahrt nach Schlaborn nähert sich der Weg der Straße besonders stark. |
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Ganz in der Nähe ist eine kleine Bank, und wer darauf achtet, findet auch die Reste einer zweiten Bank (zwei Personen können durchaus noch sitzen) am Feldrand hinter den Kurven, dort wo am brachliegenden Acker die inoffizielle (für Kfz gesperrte) Zufahrt nach Schlaborn in den nächsten Wald führt.
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Gefahr Nr.7:
Auf der linken Seite: Ölfleck zwischen Schlaborn und Zechlinerhütte; es ist mit plötzlichem Ausweichen anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen!
weiter: Gefahr Nr.8 |
Noch eine Schlenkerkurve, und der Weg verläuft wieder parallel zur Straße, jetzt von ihr durch eine Hecke getrennt. Hier ist zu spüren, daß man weitab von Stadt und Gemeinde fährt. Am Wegrand wechseln sich Äcker und Wald (mehr Wald!) ab. Es geht bergauf und bergab, eine Schaltung an den Rädern ist eigentlich schon von Anfang an gefragt. Nehmt im Gefälle Rücksicht auf die Skater; ihr kürzester Bremsweg ist das Hinfallen! Wir passieren die offizielle Zufahrt nach Schlaborn und treffen bald auf einen nässenden Ölfleck, der mit Splitt bestreut ist.
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Das vorläufige Ende des Radweges: Die großzügig angelegte Haarnadelkurve ist gefährlicher als man annimmt. |
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Die Rückkehr auf die Landstraße muss mit Umsicht und Bedacht erfolgen: An der Bikowbrücke wird sie sehr eng, sie ist im Wechsel nur in einer Richtung zu befahren. Hallo, aufwachen, der Straßenverkehr hat euch wieder! |
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Besonders gefährlich ist die Schranke am Schluss des Radwanderweges, deren Ende in den Verkehrsbereich hineinragt und so manchen zu Fall bringen kann. |
Es dauert nicht mehr lange, und wir sind am vorläufigen Ende des Radwanderweges. Ab hier müssen wir uns wieder die Landstraße mit den Kraftfahrern teilen. In Zechlinerhütte gibt es Gehwege, aber keine Radwege.
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Gefahr Nr.8:
An der Bikow-Kanal-Brücke ist die Piste vorerst zu Ende. Hier wird die Landstraße gekreuzt! Vorfahrt gewähren!:
Gefahr Nr.9:
In der Kurve parken aus Gewohnheit PKWs, die den Radweg als Einfahrt benutzen und ihn teilweise zustellen.
Gefahr Nr.10: Skater können abwärts leicht die Kontrolle verlieren oder stürzen, da nach Regenfällen die Oberfläche mit einer dicken Sandschicht bedeckt ist!
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Die Haarnadelkurve am Bikowkanal ist für Rollstuhlfahrer großzügig ausgelegt. Auch Radfahrer und Fußgänger dürften mit dieser Kurve keine Schiwerigkeiten haben, Skater schon.
Zu beachten ist, dass Kraftfahrzeuge zum Parken einfahren. Und die machen es so wie die in Rheinsberg, sie parken die Piste zu. Ich musste neulich erst einen von ihnen darum bitten, seinen Auspuff von der abschüssigen Strecke zu nehmen - wie leicht hätte da jemand zu Fall kommen können! Das Parken ist übrigens illegal.
Die in der Kurve gesetzten Hölzer sind nicht so recht zu verstehen. Einen Stürzenden halten sie nicht auf, sie verletzen ihn eher. Hätte man die Hölzer in die Innenkurve gesetzt und sich die Schranke gespart, wäre eine sinnvolle Trennung von Radweg und (z.Z. illegalem) Kraftfahrzeugparkplatz entstanden. Das letzte Holz am Ende der Piste ist besonders gefährlich, und die Barriere reicht mit ihrem Ende sogar in den Weg hinein! Das sollte man ändern.
Übrigens ist die Einfahrt hier wie schon in Rheinsberg nicht gut gekennzeichnet. Wer rechnet schon damit, dass von einer nach Rheinsberg führenden Straße der Radweg scharf rechts abzweigt? Als ich eine geraume Zeit am Rastplatz in der Bikow-Kanal-Kurve verweilte, bemerkte ich, dass die Hälfte der aus Zechlinerhütte kommenden Radfahrer auf der Landstraße weiterfuhr. Daraufhin angesprochen, drehten die meisten von ihnen um und nahmen das Angebot des Radwanderweges dankbar an. Ja sie hatten mit dem Verkehrsgewühl und der schlechten Straßenoberfläche an der Bikow-Kanal-Brücke zu tun gehabt und das parallel zur Straße stehende Verkehrs-Schild übersehen. Vielleicht sollte man schon vor der Brücke (am Ortsausgang?) `mal hinweisen? Und das für die Wanderer bestimmte Schild "Radweg nach Rheinsberg 5 km" müsste umgedreht werden! Bestenfalls bekommen es die von Rheinsberg heranradelnden Benutzer zu sehen, für diejenigen die von Zechlinerhütte kommen, ist es überhaupt nicht erkennbar. (Es geht voran! Am 17.08.99 habe ich beim Vorbeifahren ein zweites Schild entdeckt, das auch die von Zechlinerhütte kommenden Radfahrer erkennen müssen.) Und da wir nun schon einmal bei Schildern sind: Ein STOP-Schild wäre besser als das vorhandene auf der Spitze stehende Dreieck.
Miteinander:
Regel: Rechtzeitig klingeln (oder rufen), sich verständigen und auch 'mal "Danke" sagen machen das Mieinander gemütlich.
Radfahrer
sind schnell, leise, umweltschonend und am besten mit Bremsen und Alarmsignalen ausgerüstet. Die Unsitte, nebeneinander zu fahren und dabei ein Schwätzchen zu machen, kann sehr gefährlich werden.
Fußgänger
sind die langsamsten. Sie haben aber im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern die unschätzbare Möglichkeit, rasch und problemlos die Piste zu verlassen. Fußgänger in der Gruppe neigen zu Schwätzchen und Vergessen der Umgebung. Das gilt besonders für Kinder. Rechtzeitig verständigen! Radfahrer sollten schon aus größerer Entfernung klingeln.
Rollstuhlfahrer
sind langsam und nehmen relativ viel Platz ein. Beim Überholen und Begegnen sollten die anderen Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit angemessen verringern.
Inline-Skater
 gelten in Deutschland (nach Gerichtsurteilen) als besonders schnelle Fußgänger und dürfen nur Gehwege, Wanderwege und Überwege benutzen. Ihr Sportgerät Rollschuh gilt nicht als Verkehrsmittel. Je nach Ausrüstung und Vermögen kann der Inline-Skater so schnell wie ein Radfahrer sein, doch hat er weder die Möglichkeit zu klingeln noch kultiviert zu bremsen; eine Notbremsung wird in der Regel ein Sturz sein, der andere Verkehrsteilnehmer darin verwickeln kann. Man sollte es nicht darauf ankommen lassen!
Der Skater verwendet einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit darauf, die Fahrbahnoberfläche zu beobachten, da er auch kleinsten Hindernissen ausweichen muss. Dadurch ist seine Blickweite bisweilen stark eingeschränkt, und anstatt rechts zu fahren, benutzt er deshalb eher die Mitte des Weges. Radfahrer sollten vor Überholversuchen und vor dem Begegnen rechtzeitig klingeln! (Nicht vorbeischleichen!)
Kraftfahrzeuge
müssen kreuzen oder in Grundstücke einfahren können. Dabei kann es für Augenblicke vorkommen, dass der Radwanderweg besonders im Bereich Hohenelse teilweise versperrt wird. Da helfen nur gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis.
Kein Verständnis, auch dann nicht, wenn man weiß, dass der Radweg über das Eigentum des Anliegers führt, kann man aufbringen, wenn stundenlang ein PKW teilweise auf dem Radweg steht (11.08.99).
Dass man von Kraftfahrzeugführern die Kenntnis der Verkehrsregeln erwarten kann, ist selbstredend. Wer vorsätzlich mit seinem Kraftfahrzeug den Radwanderweg benutzt, gefährdet grobfahrlässig andere Verkehrsteilnehmer.
Wild
gehört nun 'mal zu "Natur pur", also zur gesamten Strecke. Rotwild kreuzt auch bei Tageslicht sowohl den Radweg als auch die Landstraße. Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich bemühen, die Tiere rechtzeitig zu bemerken, um Unfälle zu vermeiden.
Skater sind am wenigsten gefährdet, weil sie die lautesten Maschinen unter den Füßen haben und damit das Wild warnen. Kraftfahrer (auf der Straße nebenan) sind wegen ihrer hohen Geschwindigkeit am meisten gefährdet. Sie sollten unter der ausgewiesenen Geschwindigkeit bleiben und nicht überholen.
22.08.99, 15:00 Uhr: Rudel wechselndes Rotwild zwischen Schlaborn und Bikow-Zeltplatz getroffen.
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