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MAZ vom 23.09.99, Seite 16 (Ruppiner Tageblatt):

Startschuss für Radwanderweg

Trasse wird über Vergabe-ABM erbaut

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In Anwesenheit von Vertretern der Rheinsberger Arbeitsfördergesellschaft Rabs, des Bauamtes und des Baubetriebes gab gestern Bürgermeister Manfred Richter den Startschuss für den Baubeginn des Radweges von Rheinsberg nach Linow.

FOTO: JÜRGEN RAMMELT

RHEINSBERG. Mit einem großen Bahnhof wurde gestern der offizielle Startschuß für den Radwegbau von Rheinsberg nach Linowsee vollzogen. Die in zwei Baustellenabschnitte unterteilte Maßnahme betrifft das 2,5 Kilometer lange Teilstück von Rheinsberg bis zur Kreuzung nach Linowsee und die Strecke von Zechlinerhütte nach Prebelow.

"Die drei Kilometer lange Strecke nach Prebelow ist die Weiterführung des Radwanderweges von Rheinsberg nach Zechlienerhütte" erklärte Jürgen Kraeft vom Planungsbüro IGR, das im Auftrag des Amtes die Bauüberwachung übertragen bekommen hat. Der Ausbau des Radweges erfolgt mit einer Bitumenschicht in einer Breite von 2,50 Metern sowie seitlichen Banketten. Neben einer sechs Zentimeter starken Tragschicht würde eine 2,5 Zentimeter Deckschicht eingebaut. Der Ausbau der gestern begonnenen Trasse erfolgt auf dem ehemaligen Bahndamm. Die Einmündung befindet sich am bisherigen Sandweg, der neben dem Bahndamm in Richtung Charlottenau führt. Laut Kraeft werden alte landwirtschaftliche Wege neben dem Bahndamm damit wieder benutzbar gemacht. Das Gesamtbudget für beide Strecken umfasst 1,35 Milionen Mark, wobei der erste Abschnitt in Richtung Linow 380000 Mark und der nach Prebelow 740000 Mark kostet. "Für 105000 Mark müssen Ersatzmaßnahmen für gefällte Bäume erfolgen", erklärte Willi Schwartz vom Bauamt. Die Baunebenkosten belaufen sich auf 120000.

"Auch bei diesem Radweg kommen 70 Prozent der Mittel vom Land und der EU", sagte gestern Bürgermeister Manfred Richter. 10 Prozent wären der Anteil aus der Arbeitsförderung und 20 Prozent müsste das Amt Eigenmittel beisteuern, die aus der Invesitionspauschale kommen. Die Maßname wird als so genannte Vergabe der ABM durchgeführt. Aus diesem Grunde waren gestern Vertreter der Rheinsberger Arbeitsfördergesellschaft Rabs anwesend, die das Vorhaben personell unterstützen. Insgesamt wurde in Zusammenarbeit mit der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg (Lasa) der möglichen Arbeitskräftebedarf ermittelt.

Er beträgt für beide Abschnitte neun Arbeitskräfte sowie eine Bauzeit von sechs Monaten. Vorausgesetzt die Witterung spielt mit, soll die Fertigstellung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, so dass im Frühjahr bei entsprechenden Temperaturen Bitumen aufgetragen werden kann. Die Ausführung der Bauleistung erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung durch die Firma Lemcke aus Flecken Zechlin.

JÜRGEN RAMMELT

Februar 2000: Nachgeschaut!

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Quelle: MAZ (s.o.)
Für das Internet bearbeitet: Kati Strauch, Annelie Skripec, KL.5a (SAS)
Erstellt: 13.10.99