Rad- und Wanderweg Rheinsberg - Zechlinerhütte
| Radfahren und Skaten | 1.Bericht: Bau und weitere Pläne | 2.Bericht: Die Eröffnung | Radfahr- und Fußgängertest |
| Legende: 1 Rheinsberg - Zechlinerhütte, 2 Paulshorster Weg 3 Angetestet: Rheinsberg - Menz, 4 Rheinsberg - Zechlinerhütte im Dunkeln 5 Maik befragt 11 Kinder zum Skaten in Rheinsberg, 6 Kremmen - Sommerfeld - Beetz (mit Ulrici-Klinik) ... auf dem Weg nach Rheinsberg, 7 Skaten im Winter | Skatertest |
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Inhalt dieser Seite: Test Kleidung und Schutz Miteinander Gefahren |
| Fahren bei Regen Ein Wort an die Gäste |
Die wunderbare Sache, die mit dem Rad- und Wanderweg von Rheinsberg nach Zechlinerhütte entstanden ist, wird auch von Inline-Skatern mehr und mehr genutzt. Es steht hier zwar keine Halb-Röhre zur Verfügung, aber 5 km Cross auf Bitumen und mitten durch die Natur mit allen Herausforderungen, die sie zu bieten hat, ergeben eine tolle Abenteuer-Strecke, noch dazu eine ganz legale, auf der auch der Skater seine Rechte hat wie jeder Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder Radfahrer.
Sie beginnt am Seeufer des Grienericksees in der Reuter-Promenade im Norden der Stadt, dort wo ein gepflasterter Fußweg auch von Radfahrern und Motorbikern genutzt wird. Dieses Stück zunächst abwärts führender Piste ist mit seinen abgekanteten quadratischen Betonsteinen zwar nicht gerade die Lieblingsunterlage für einen Skater (Ungekantete Steine ohne die groben Stöße wären sehr viel besser, und ich hoffe, dass die Verantwortlichen in Zukunft nicht wieder so etwas herstellen!), aber für jemanden, der vom Skate-Fieber besessen ist, sind die knapp 100m Länge gerade so erträglich (Was die Skates und ihre Lager dazu meinen, ist eine andere Sache!). Ich selbst beginne meine Tour erst dort, wo die Uferpromenade in eine Multi-Verkehrs-Trasse mit Bitumenoberfläche übergeht. Hier bewegen sich Fußgänger, Radfahrer und Kfz wegen der Zufahrten zu den Seglerheimen und zur Badeanstalt gemeinsam auf demselben befestigten Untergrund. Leider ist mit den Unarten der Kraftfahrer zu rechnen, die bisweilen die Trasse zuparken. Das erste Stück geht bergauf und führt über zwei Gleise, die beim Abfahren in der Gegenrichtung einen besonderen Kick hergeben. Aber keine Angst, hier waren wirklich sorgfältige Handwerker tätig, um ein glattes Abfahren zu ermöglichen
Aber wieder vorwärts. Ist der "Berg" erklommen, befindet man sich schon fast am Eingang zur Badeanstalt. Leider werfen in diesem Bereich wilde Kraftfahrer mit ihren durchdrehenden Reifen immer wieder Sand und Steine auf des Bitumen - da können fleißige Hände noch so viel fegen - am nächsten Tag ist wieder alles vollgedreckt. Auch auf dem Hang, den wir gerade hinter uns haben, liegen mehr und mehr Steine.
Nun beginnt der eigentliche Radweg - für 100m, abwärts und aufwärts und wieder abwärts durch ein kleines Luch. Im Gefälle sind zwei Pflasterstreifen (nur wenig gekantete Betonsteine) problemlos zu überrollen. Gefahr geht vielmehr von der mangelnden Übersichtlichkeit der Piste aus, der Weg wächst zu, und ausgerechnet in der Innenkurve steht ein hoher und breiter Busch, der den Gegenverkehr nicht erkennen lässt. Kick ?? Da sollte man wohl doch vielleicht erst ‘mal anhalten und lauschen, ob nicht schwatzende und herumalbernde Gruppen entgegenkommen.
Am 27.08. Hätte es bei mir beinahe "geklappt": Spielende Kinder hatten ihre Fahrräder im nicht einsehbaren Bereich hinter dem Busch quer auf der Fahrbahn abgestellt und wollten nun, als ich heruntergeschossen kam, rasch die Fahrräder wegnehmen. Dabei verstellten sie mir das letzte Stück noch freie Piste. Wohl den Kindern und auch deren Eltern, die nicht nur mit ihren Kindern diskutieren sondern auch üben, präzise Anweisungen zu befolgen. Mein "Weg da!", verbunden mit entsprechender Geste löste das Problem glücklicherweise. Also: Weg mit dem Busch, bevor sich so etwas wiederholen muss (und ggf. nicht glimpflich ausgeht)! Aber Aua!!! Wer, zum Teufel, hat dem Zweck- und Abwasser-Verband erlaubt seine Zaunkrone mit einem Stacheldraht zu versehen? Wenn du von der Piste fliegst oder dich nur ‘mal kurz festhalten willst, um auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen, reißt du dir die Finger auf! Also: wenn festhalten, dann lieber tief greifen.
Um Zufahrten zu Grundstücken zu gewähren, wird der Rad- und Wanderweg für ein kurzes Stück wieder für Kfz zugelassen, und es ist mit Verschmutzungen wie kleinen und großen Steinen(!) zu rechnen. Wenn auch das einschränkende Schild erst wieder dort steht, wo die Piste die Landstraße erreicht, so sind die Kfz durch hölzerne Poller aber schon von der kleinen Waldkreuzung an auf den Sandweg verbannt. Apropos Kreuzung: Wer kennt die Vorfahrtsregeln? Wer weiss, wo rechts und links ist? Üblicherweise wird hier sehr viel Höflichkeit und Zuvorkomenheit praktiziert, und ein nicht zu schnell fahrender Skater mit Vollschutz ist auch gegen das Blech eines langsam fahrenden PKWs sehr viel stärker - aber darauf ankommen lassen würde ich es nicht. Die (ortskundigen) Radfahrer benutzen an der Kreuzung die Abkürzung durch den Wald (Sandweg), der Skater muss schon der Bitumenpiste folgen, die nach zwei scharfen Kurven parallel zur Landstraße weitergeführt wird. Achtung, die Trasse verläuft unter Kiefern! Es ist mit herabgefallenen Zweigen und Kienäpfeln zu rechnen. Man sollte helfen, die größeren Zweige zu beseitigen. Die Kienäpfel prallen in der Regel an den Rollen ab. Wenn man jedoch einen zermatschten erwischt, gibt’s ‘ne Bauchlandung! Na und, ich trage ja Schutz.
Nächste Station: Einfahrt zum "Hotel am See", der gewaltigen Ruine des ehemaligen FDGB-Ferienheimes "Ernst Thälmann", von den Einheimischen liebevoll "E.T." (mit dem Gedanken an ein nettes Alien) genannt. Hier ist die Bitumen-Trasse wegen bevorstehender Bauarbeiten unterbrochen, sie würde ja demnächst sowieso kaputtgefahren.
Etwa 20 m Bitumen fehlen an der Bushaltestelle überhaupt, hier gibt’s nur zwei Möglichkeiten weiterzukommen: durch das wuchernde Gras links vom Weg (nix für die Lager!) oder kurz auf die Landstraße wechseln (nix für Leben und Gesundheit!). Letzteres kann jedoch gut funktioniern, wenn man so lange wartet, bis die Fahrbahn auf eine längere Strecke frei ist, nur dann darf ich laut Gesetz als Fußgänger ohne benutzbaren Gehweg die Fahrbahn betreten, die ich sofort wieder räumen muß, wenn ein Kraftfahrzeug kommt oder der Grund für das Betreten wegfällt. Recht hin, recht her - es ist sehr gefährlich! Die Landstraße ist mit 80 km/h zugelassen (viel zu viel für die Buckelpiste!), und man fährt 120 und überholt wie ein Rudel rasender Wildsäue! Aber vielleicht möchte der Skater auch ein Päuschen machen? Eine Bank mit Tisch und Dach darüber lädt zum Verweilen ein. Die Umgebung nicht, wucherndes Kraut und Müll machen die Stelle ungemütlich. Seit der Einführung der gelben Säcke in Rheinsberg wissen Fremde nicht mehr, wohin mit dem Verpackungsmüll, und anstatt ihn in Papierkörbe zu tun (rare Artikel) werfen sie das Zeug gleich kartonweise an den Straßenrand und in den Wald. Ich habe allerdings den Verdacht, dass sich auch Einwohner daran beteiligen.
Gut, keine Pause. Aber ein Abstecher zum "E.T." lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings muss man für 150 m Weg die Skates ausziehen und in Schuhen oder auf Strümpfen laufen. Danach erwartet ihn das "Skater-Paradies auf Abriss" (hier gibt’s demnächst einen Link!). Und eine Badestelle am Großen Rheinsberger See, etwas vermüllt, aber an heißen Tagen erfrischend und immerhin gut genug für wilde Camper, hier eine Woche lang zu verweilen. An der Einfahrt zum "E.T." könnten die durchreisenden Mitfahrer im PKW auch gut aussteigen und mit ihren Skates und Schutzkleidung auf die Piste wechseln und den Fahrer (Vater, Mutter, Partner) allein bis Zechlinerhütte fahren lassen. Leute, nehmt eure Skater-Ausrüstung mit, wenn ihr aus der Großstadt in unser Land kommt! Pause oder Abstecher beendet? Keines von beiden gemacht? Neu auf der Piste? Also weiterfahren! Wir nähern uns der Ansiedlung Hohenelse. Hier führt der Weg über die Grundstücke der Anlieger. Etliche Zufahrten kreuzen die Piste und diese wird beim Einfahren und Toröffnen auch manchmal für kurze Zeit versperrt. Hier sollte man gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Verzeihen üben. Es gibt aber auch Anlieger, die mit ihren PKWs stundenlang Teile des Weges zuparken; das ist unfreundlich. Die Zufahrten sind unterschiedlich gut gepflegt, es ist mit vielen Steinen zu rechnen, die vom schlechten Anschluß der Ausfahrten an die Straße herrühren.! Bisweilen hat man sogar den Eindruck, es sei noch nie gefegt worden. Aufpassen, reagieren oder hinfallen!
Die Betonplatten um den Gestängeschutz für die Wasserleitungsventile bilden derzeit noch keine Gefahr, aber wenn es geht, sollte man drumherumfahren. Als sie verlegt wurden, waren sie noch absolut plan mit der Restoberfläche, mittlerweile sind die meisten abgesackt, aber durchaus noch beskatebar (Ob dieses Wort je in den Duden findet?). Wer ein gemütliches Plätzchen im kleinen Waldcafe liebt, kann jetzt Pause machen - aber Skates ausziehen, es sind bis zum Tisch 20m Sand angesagt.
Wir erreichen den Bereich der Rehaklinik Hohenelse. Hier riecht’s nach Stinkmorcheln, und sicherlich in Verbindung damit stehen drei Aufbrüche im Bitumen: einer vor der Einfahrt zur Rehaklinik, noch ungefährlich, zwei hinter der Einfahrt, einer davon ziemlich hoch und schon begrünt und gefährlich. Alle sind sie kaum rechtzeitig zu erkennen. Ratschlag an die Baumeister weiterer Strecken: auskundschaften, wo wachsen Wegzerstörer, und dort mit Beton gründen (kann ja mit Bitumen überbaut werden). Und da wir nun gerade ‘mal beim Klugscheissen sind: Wie wäre es, wenn die Bauherren für Oberflächentests nach Fertigstellung und vor Garantie-Ende Skater einsetzen würden? Der Weg schlängelt sich in ein Wäldchen, es wird romantisch, dunkel und reich an herabgefallenen Zweigen. Wir kommen an eine Raststelle, und hier ist es wirklich erholsam, wenn man pausiert. (Ja, ja, nur keine Aufregung! Ihr wollt euch sportlich betätigen und nicht andauernd Pause machen! Braucht ihr ja auch nicht. Es ist ja nur ein Angebot. Ich selbst fahre auch in einem Zuge durch bis zum Bikowkanal!) Es gibt hier zwar keinen Mülleimer, aber fleißige Heinzelmännchen halten den Platz sauber. Ihnen zum Dank sollte man seine Abfälle nicht zurücklassen, sondern sie einpacken und mitnehmen, wie ich es mache.Ein paar Kurven, mal dran an der Straße, mal wieder weiter weg, dann parallel zur Straße, von ihr durch eine hohe Hecke bzw. einen Waldstreifen getrennt, rauf und runter, geht’s weiter. Hier ist zu spüren, wie weit weg man von Stadt und Gemeinde ist. Natur pur und frische Luft trotz der Landstraße nebenher. Bei dem üblicherweise vorherrschenden Westwind werden die Abgase sowieso in den gegenüberliegenden Wald geblasen - eine kluge Wahl der Trassenführung!
Ein Schlenker dicht an die Straße, wo es offiziell nach Schlaborn geht (warum eigentlich? Wer hier stürzt, landet vielleicht vor einem rasenden Auto.). Vorsicht, Stolpersteinchen jede Menge. Wird hier auch ‘mal gefegt?
Nun ist es nicht mehr weit bis Zechlinerhütte. Eine "Ölquelle", mit Splitt bestreut, auf der linken Seite der Piste. Was Radfahrer kalt lässt, veranlasst Fußgänger und Skater zu plötzlichem Ausbiegen. Die Landstraße schlenkert nach links, der Radweg mit, runter und rauf. Hier ist der Zeltplatz am Bikowsee. Nach links in den Wald. Achtung, Zweige und Haufen von Kiefernnadeln! Das ist schon die dritte Stelle mit (besonders bei Feuchtigkeit) glattem Kiefernnadelteppich. Vielleicht sollte der Weg vor dem beginnenden Herbst doch'mal durchgefegt werden?
Dann der Ausblick auf eine Haarnadelkurve mit starkem Gefälle und rechtwinkligem Auftreffen auf die Landstraße - das vorläufige Ende des Rad- und Wanderweges. Autos fahren illegal in den Rad- und Wanderweg ein und parken auf dem Sand, manchmal auch auf dem Bitumen. Für diejenigen, die von Rheinsberg kommen, endet laut Schild der Radweg bereits vor der Haarnadelkurve, für den Gegenverkehr gilt die Piste auch schon vom Straßenrand her als Rad- und Wanderweg. Seit dem 17.08.99 ist die Einfahrt für die aus Zechlinerhütte kommenden Radler besser zu erkennen; es wurde ein zusätzliches Schild angebracht, das auf den Weg verweist, der Sicherheit bietet. Am Rastplatz die Tafel zum Naturlehrpfad lesen! Kartografisch zwar etwas verwirrend - aber wer Zeit hat, folge einfach den Wegweisern, wegen des Sandweges natürlich nicht auf Skates. Für den Skater sollte die Reise am Schild "Ende des Rad- und Fußweges" vor der Kurve enden. Spätestens jedoch am Rastplatz (schon wieder einer!) sollte der Skater (bei schon erheblicher Abwärtsgeschwindigkeit) eine Kurve nach links ziehen und den Schwung mit einigen Schritten auf dem festen Waldboden dämpfen. Der Rest der Kurve ist abwärts nicht sicher befahrbar. Der Wald liefert die Stöckchen, die Autos die Steinchen, der Regen den Sand, die Landschaft das Gefälle und der Erbauer die Kurve selbst und zusätzliche Gefahrenquellen. Wer nicht absolut sicher im Bremsen bei Gefälle ist, darf die Kurve abwärts nicht benutzen: Wenn du nicht vorher schon durch einen Sturz gegen die in der Außenkurve stehenden Holzpfähle geknallt bist, wirst du vom aufgespülten Sand abrupt gebremst und knallst voll auf die Fresse (bei Schutz kein Problem - höchstens im Gegenverkehr, wenn man dabei noch eine Gruppe Radfahrer mit zu Boden nimmt). Bist du da durch - vielleicht hat ‘mal jemand geschippt und gefegt - saust du mit vollem Caracho quer über die Landstraße in das gegenüberliegende abschüssige Wäldchen, falls dich nicht ein Auto abfängt, es sei denn, du ziehst es vor, dich am im losen Sand stehenden Verkehrsschild festzuklammern und gegen die in die Piste hineinragende Schranke zu knallen. O.K. Das ist ein Kick! Aber nicht mein Geschmack. Hier heißt es jetzt, Skates ausziehen und zu Fuß weiter. Zechlinrhütte, das 300m weiter beginnt, hat zwar Gehwege, die ich noch nicht mit Inline-Skates ausprobiert habe. Ich fand jedoch beim Durchfahren mit dem Fahrrade, dass die Skater auf diesen Gehwegen nicht sehr glücklich waren. Wenn der Rad- und Wanderweg ‘mal bis zur Landesgrenze geht, probiere ich auch ‘mal die Gehwege in Zechlinerhütte aus. Aber vielleicht wird die Piste auch auf vorhandenen Wegen durch oder um den Ort geführt, das wäre gut. Ach, da sind ja noch unsere Gäste, die am "E.T." das Auto verlassen haben und jetzt wieder zusteigen wollen. Auch sie sollten lieber ein Stück zu Fuß gehen; denn an der Bikowbrücke kann man schlecht zusteigen, schaut es euch selbst an. Oder steigt schon an der Zufahrt zum Bikowsee-Zeltplatz wieder ins Auto. Wir haben 5 km Abenteuer hinter uns, sind zwar ‘mal "zu Boden gegangen", aber dank unseres Vollschutzes wohlbehalten am Bikowkanal angekommen. Wir sitzen auf der Bank, trinken unseren zuckerhaltigen Iso-Drink, sehen die Rollen und ihre Befestigungen durch, putzen ein wenig an den Skates herum, und - falls wir nicht weiter wollen - machen wir uns schließlich auf den Rückweg (so die Rheinsberger) - noch einmal 5 km Abenteuer mit anderen Benutzern, Steinen, Kienäpfeln, Ästen, Stinkmorcheln, Gefällen, Steigungen und Kurven, und am Schluss der Kick mit der schnellen Abfahrt über die Geleise. Das hat wieder ‘mal Spaß gemacht. Schade eigentlich für die in die Stadt wollenden und aus der Stadt kommenden Skater, dass in der Schillerstraße nicht geskatet werden kann, quasi keine skatebare Verbindung zwischen der Stadt und dem Radwanderweg besteht. Ich schlage vor, dass die wunderbare Bitumen-Piste von der Dr.-Martin-Henning-Straße durch die Reuterpromenade und die Schillerstraße bis zur Karl-Marx-Straße geführt wird (damit wird der größte Teil auch der anwohnenenden Radfahrer von der Fahrbahn der Dr. Martin-Henning-Straße geholt) und das gepflasterte Stück am Ufer durch zwei Verkehrsschilder auf seine Länge nur für Fußgänger und Radfahrer legalisiert wird (mit Anlieger-Ausnahme).
Miteinander: Regel: Rechtzeitig klingeln, hupen (Skaterhupe) oder rufen, sich verständigen und auch 'mal "Danke" sagen machen das Mieinander angenehm. Radfahrer sind schnell, leise, umweltschonend und am besten mit Bremsen und Alarmsignalen ausgerüstet. Die Unsitte, nebeneinander zu fahren und dabei ein Schwätzchen zu machen, kann sehr gefährlich werden. Fußgänger sind die langsamsten. Sie haben aber im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern die unschätzbare Möglichkeit, rasch und problemlos die Piste zu verlassen. Fußgänger in der Gruppe neigen zu Schwätzchen und Vergessen der Umgebung. Das gilt besonders für Kinder. Rechtzeitig verständigen! Radfahrer sollten schon aus größerer Entfernung klingeln. Rollstuhlfahrer sind langsam und nehmen relativ viel Platz ein. Beim Überholen und Begegnen sollten die anderen Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit angemessen verringern. Inline-Skater ![]() gelten in Deutschland (nach Gerichtsurteilen) als besonders schnelle Fußgänger und dürfen nur Gehwege, Wanderwege und Überwege benutzen. Ihr Sportgerät Rollschuh gilt nicht als Verkehrsmittel. Je nach Ausrüstung und Vermögen kann der Inline-Skater so schnell wie ein Radfahrer sein, doch hat er weder die Möglichkeit zu klingeln noch kultiviert zu bremsen; eine Notbremsung wird in der Regel ein Sturz sein, der andere Verkehrsteilnehmer darin verwickeln kann. Man sollte es nicht darauf ankommen lassen! Der Skater verwendet einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit darauf, die Fahrbahnoberfläche zu beobachten, um Hindernissen ausweichen zu können. Dadurch ist seine Blickweite bisweilen stark eingeschränkt, und anstatt rechts zu fahren, benutzt er deshalb eher die Mitte des Weges. Radfahrer sollten vor Überholversuchen und vor dem Begegnen rechtzeitig klingeln! (Nicht vorbeischleichen!) Kraftfahrzeuge müssen kreuzen oder in Grundstücke einfahren können. Dabei kann es vorkommen, dass der Radwanderweg besonders im Bereich Hohenelse teilweise versperrt wird. Da helfen nur gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Dass man von Kraftfahrzeugführern die Kenntnis der Verkehrsregeln erwarten kann, ist selbstredend. Wer vorsätzlich mit seinem Kraftfahrzeug den Radwanderweg benutzt, gefährdet grobfahrlässig andere Verkehrsteilnehmer. Wild und andere Tiere gehört nun 'mal zu "Natur pur", also zur gesamten Strecke. Rotwild kreuzt auch bei Tageslicht sowohl den Radweg als auch die Landstraße. Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich bemühen, die Tiere rechtzeitig zu bemerken, um Unfälle zu vermeiden. Skater sind am wenigsten gefährdet, weil sie die lautesten Maschinen unter den Füßen haben und damit das Wild warnen. Kraftfahrer (auf der Straße nebenan) sind wegen ihrer hohen Geschwindigkeit am meisten gefährdet. Sie sollten unter der ausgewiesenen Geschwindigkeit bleiben und nicht überholen. 22.08.99, 15:00 Uhr: Rudel wechselndes Rotwild zwischen Schlaborn und Bikow-Zeltplatz getroffen. Seit dem 25.09.1999 finden sich auch "Pferdeäpfel" auf dem Rad- und Wanderweg (hinter dem Hohenelder Wäldchen). Da müssen merkwürdige "Tierfreunde" unterwegs gewesen sein, die aber auch rein gar nichts wissen: dass man erstens als Tierhalter verpflichtet ist, die Exkremente zu entfernen, und man zweitens Pferden nichts Gutes tut, wenn man mit ihnen auf Bitumen reitet anstatt die überall reichlich vorhandenen Sandwege zu benutzen. Ein Wort an die Gäste aus der Stadt Kraftfahrende Eltern wissen darum, wie schwer es manchmal ist, auf Reisen die Kinder ruhig zu halten. Da bieten sich an Brandenburgs Landstraßen mehr und mehr Rad- und Wanderwege an, auf denen man für einen Teil der Strecke die skatenden Kinder einer aktiven, Freude bereitenden Erholung nachkommen lassen kann. Dabei ist es nicht gut, mit dem Auto nebenher zu fahren. Besser ist es, den Partner mitskaten zu lassen oder auch einem äteren Kind - je nach Vermögen - die Verantwortung zu übertragen und einen Treffpunkt auszumachen, an dem der Autofahrer bis zum Eintreffen seiner "Mannschaft" Runden joggend sich erholen kann. Auf keinen Fall sollte man jüngere Kinder allein auf den Radwanderweg schicken. Und klärt eure Kinder darüber auf, dass der Rad- und Wanderweg wegen der anderen Partner auf der Piste nicht mit der Skaterbahn daheim vergleichbar ist und dass er ein ganz anderes Abenteuer bietet, in das Partnerschaft und Rücksichtnahme integriert sind. Wir werden uns bemühen, die Übersicht zu den Radwanderwegen unserer Region zu vervollständigen. Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, dass wir für durchreisende Familien aus der Großstadt einen sehr gut skatbaren Radwanderweg zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte (5 km) zu bieten haben. Der Anschluss bis zur Landesgrenze (weitere 4 km) ist geplant, und auch bis zur Grenze des nördlichen Kreises Oberhavel wird eine Trasse gebaut, um Rheinsberg mit dem um Gransee und Fürstenberg entstehenden Radwegnetz zu verbinden. Ähnlich wird es in südlicher Richtung mit den Rad- und Wanderwegen im Amt Lindow sein, und wenn's nach Neuruppins Bürgermeister Otto Theel geht, so wird der Bau des Rad- und Wanderweges zwischen Neuruppin und Rheinsberg (30 km) noch in diesem Jahr beginnen. Hauptsache, es gelingt, die Förster von ihrer Pflasteridee abzubringen. Immerhin dürften sich Schäden wie Risse und Aufbrü,che im Bitumen mit einer Minifräse, die sich die Bauhöfe der ämter gemeinsam zulegen könnten, leichter reparieren lassen als von Wurzeln oder Stinkmorcheln hochgedrückte Pflastersteine. Der früher an dieser Stelle befindliche Teil über Schutz hat jetzt eine extra Seite! Fahren bei Nässe und Regen Eigentlich gilt Inline-Skaten auch als Schönwettersport. Dadurch lassen sich die Stunt-Skater auf der Neuruppiner Skaterbahn aber nicht abhalten, auch bei Regen ihrem vergnüglichen Tun nachzugehen, berichtet die Presse. Auch der Rad- und Wanderweg zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte kann bei Regen mit Skates befahren werden (bei starkem Gewitter und Wolkenbruch getestet). Allerdings muss man beachten:
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