Rheinsberg hat wieder einen Rodelberg !!!


Wie es anfing ...
In unmittelbarer Nachbarschaft der "Holländer Mühle" und des Rodelberges entsteht eine Minigolfanlage. Aufgebaut wird sie von Mitarbeitern der Rheinsberger Beschäftigungsgesellschaft Rabs, die die Anlage vorher am Stadion demontiert haben.

FOTO: PETER GEISLER

Märkische Allgemeine vom 22.11.2000, S.19 (Ruppiner Tageblatt):

Rodeln ohne Lawinengefahr
Rheinsberger erhalten Wintersportzentrum mit Minigolfanlage

RHEINSBERG.Die Rheinsberger dürfen sich freuen. Am 8. Dezember will die Arbeitsförder-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklunggesellschaft Rabs die Minigolfanlage unweit der "Holländer Mühle" der Stadt übergeben. Die Anlage, die am Fußballstadion an der Menzer Straße ein Jammerdasein gefristet hatte, war von Rabs-Mitarbeitem demontiert und am neuen Standort wieder aufgebaut worden.

Auch der neue Rodelberg soll an diesem Tag seiner Bestimmung übergeben werden. Nachdem in den vergangenen Tagen noch einige Feinarbeiten erledigt worden sind, fehlt nur noch der Schnee. Rheinsbergs Wirtschaftsförderer Peter Stulfa hat schon mal seine Fühler in Richtung Österreich ausgestreckt, um eine Schneekanone zu besorgen, falls Frau Holle vergisst, über Rheinsberg ihre Betten auszuschütteln.
Doch es ging ohne die Schnee-Kanone:
MAZ vom 06.02.2001, S.16 (Ruppiner Tageblatt):
Schnelle Abfahrten am neu angelegten Rodelberg an der Schwanower Straße wird es wegen des Tauwetters wohl bald nicht mehr geben. Steven und Patrick nutzten den Schnee am ersten Ferientag.

FOTO: PETER GEISLER



Allerdings funktioniert so ein Gerät nur mit Wasseranschluss und wenn Minusgrade herrschen. Das könnte zum Problem werden, denn Wasser ist bekanntlich in Rheinsberg teuer und Väterchen Frost lässt sich im Rhinstädtchen auch selten sehen.

Die Stadt verspricht sich von beiden Einrichtungen, die in den kommenden Jahren noch Zuwachs bekommen sollen, eine ganze Menge. Zum einen können die Gäste der "Holländer Mühle" schnell mal zum Golfschläger greifen, aber auch für Rheinsberger und Urlauber, die gern mal golfen möchten, ist der Weg dorthin zumutbar.

Für die Rodler besteht weder Lawinengefahr noch behindern Bäume oder Gräben die Abfahrt. "Wer ein bisschen aufpasst, dem kann eigentlich nichts passieren", meint Rabs-Geschäftsführer Wolfgang Weiß.

Gemeinsam mit der Stadt hat seine Gesellschaft mit dem Bau der Rodelbahn gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen wurde die ehemalige Steingutdeponie renaturiert, zum anderen brauchte der Erdaushub von der Baustelle der Fürst-Donnersmarck-Stiftung in der Schillerstraße nicht kilometerweit entsorgt werden. Laut Wolfgang Weiß könnte auf der noch freien Fläche ein Platz für Kleinfeldfußball und Streetball entstehen. Auch an Buddelkästen, Tischtennisanlagen und eine Bikerstrecke sei gedacht, falls es die AB-Maßnahme weiterhin gibt.

Was eine Abenteuerspielanlage oder eine Skaterbahn betrifft, sei die Rabs jedoch überfordert. "So etwas kostet richtig Geld, was weder wir noch die Stadt ausreichend besitzen. Außerdem dürfen solche Anlagen nur durch Fachfirmen errichtet werden" erklärt der Geschäftsführer.

JÜRGEN RAMMELT

AG Schulnetz Junior
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Website erstellt am 17.01.2001; ergänzt: 06.02.2001