Inline-Skaten in Coralejo (Fuerteventura) - die ersten Schritte
Das bei der ITS gebuchte Hotel "Las Brisas" gehört zum Club Twendorado,  | 25 Club-Dollars, die Währung im Twendorado |  | Der Animationspool. Hier sorgten tagsüber die Animateure für Action. Und hier begann auch das Inline-Skaten. |
damals gerade in der Phase der Umbenennung auch "Trendorado" genannt.
Egal welcher Name - beide wiesen darauf hin, dass viele junge Leute und Familien mit Kindern hier ihren Urlaub verbrachten. Das Clubleben wurde von talentierten Animatoren betreut, unter ihnen Alex, Niklas und Steffen, Tausendsassas in Sachen Organisation, Jux, Sport und Kultur.
 | Von morgens bis in die späte Nacht tätig: Niklas aus Finnland |
 | Hans in allen Gassen: Steffen |
Im Angebot auch: Kostenloses Erlernen des Inline-Skatens. Die blanken Anfänger wurden in der Einfahrt zum Club unterrichtet, die Fortgeschrittenen trafen sich mit den Animatoren zu Ausflügen. Gute Rad- und Gehwege machten's möglich. Wer außer der Zeit privat davonrollen wollte, konnte sich Skates gegen Gebühr bei Sunride leihen. Die cleveren Teenies hatten sich allerdings ihre Skates von daheim mitgebracht (was sicherlich der Urlaubskasse gut tat) und bevölkerten die Straßen und Wege.
Obwohl ich sonst nicht gerade ein Sportler bin, hatte ich mit dem Spaß auf acht rollen schon immer ein wenig geliebäugelt, nur kam ich mir ein wenig zu alt vor, um mich daheim in aller Öffentlichkeit mit den ersten Schritten zu produziern. Hier aber war 'man anonym,
alles was lästerlich mal zu sagen wäre war: "Wir hatten da einen, der machte sich mit Inline-Skaten zum Caspar ..." - wen juckt's! Das war die Gelegenheit!
Und in Urlaubslaune wurde ich noch von meiner Frau ermuntert: "Probier's doch einfach!"
Konnte sie ahnen, welchen Stein sie gerade ins Rollen zu bringen begonnen hatte?
Aber es war noch nicht so weit. Zunächst befand ich mich erst einmal zwischen all den jungen Leuten und hatte Mühe, senkrecht zu bleiben. Alex kümmerte sich liebevoll um mich Oldie und sprach mir Mut zu. Aber am oberen Ende vom lächerlich kleinen Hang, der sich auf dem Weg
 |  | Alex beginnt den Skaterkurs. | "Nun aber keine Müdigkeit vorschützen!" |
zur "Ausbildungsstätte" befand, sollte ich doch lieber erst einmal die Inliner wieder ausziehen. Und das war gut so. Dann begann eine harte Stunde Training, in der ich mich mehrmals recht unsanft auf den Allerwertesten setzte - und das, obwohl wir anfangs das Fallen nach vorn geprobt hatten. Während die anderen schon fleißig das Bremsen trainierten, setzte ich noch immer zaghaft Fuß vor Fuß.
"Wenn du noch ein paarmal kommst, kannst du wenigstens schon richtig stehen!" - Was letztendlich als aufmunternder Trost gedacht war, hätte manchen anderen aus den Pantinen gekippt. Aber ich ließ es dann doch auch erst 'mal sein, nicht etwa, weil ich entmutigt gewesen wäre, sondern weil ich mir die Zehen abgerieben hatte!
Alex, du warst toll! Aus dem "Liebäugeln" war bei mir "Blut lecken" geworden - jetzt konnte ich es einfach nicht mehr lassen! Zu Hause ging's dann kräftig daran zu üben. Die daheim entstandenen Rad- und Wanderwege halfen dabei. In dem einen Jahr wurden dann mehr als 1000 km auf Rollen zurückgelegt - mit viel Spaß dabei. Alex, das ist dein Verdienst, danke!
 | Fuerteventura - die Ziegeninsel. Hinter dem Bild stecken noch mehr Informationen von einer schönen Reise. KLICK!> |
©Schulnetz Rheinsberg 2000
Autor: Manfred Grossmann (Text, Fotos(4))
Weitere Quellen: Material des Clubs Twendorado 1999
Erstellt: 28.02.2000
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